Kapitulation und Befreiung

Kapitulation und Befreiung

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… das ist kein Gegensatz. Denn am 8. Mai 1945 war für Deutschland mit der Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde der Krieg zuende und die Nazidiktatur besiegt. Und zumindest Westdeutschland wurde damals von einer totalitären Diktatur befreit, während für die Menschen in der sowjetischen Besatzungszone die Befreiung aus den Fängen des Totalitarismus noch weitere 44 Jahre auf sich warten lassen sollte.

Es ist daher natürlich ein Witz, daß der 8. Mai bis 1966 (und 1985) ausgerechnet in der sog. “DDR” als “Tag der Befreiung” gefeiert wurde, wenn auch die wenigsten den Humor der SED-Staatsführung geteilt haben dürften.

Eine “Niederlage” bringen mit dem heutigen Tage aber nur Ewiggestrige in Verbindung. Denn verloren haben am 8. Mai 1945 der Faschismus und seine willigen Vollstrecker. Und das war ein Gewinn für die Freiheit.

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0 comments on “Kapitulation und Befreiung

  1. 8. Mai 2007 at 14:54

    Dito – ausser dass der Begriff “Faschismus” in der zweitletzten Zeile zumindestens missverständlich ist.

    Mit dem -zutreffenden- Begriff des “Nationalsozialismus” hatte nur der ehem. Ostblock Probleme – weil er seine Untertanen für zu blöde hielt, ihn vom hehren Sozialismus zu unterscheiden (beim realen S. wars wohl manchmal auch nicht so logisch…).

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  2. 8. Mai 2007 at 15:00

    Ich betrachte den Nationalsozialismus als eine Ausprägung des Faschismus (Oberbegriff). Vgl. dazu auch Ernst Nolte.

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  3. 8. Mai 2007 at 15:13

    Alles bekannt und unstreitig. M.E. passt der Begriff trotzdem nicht recht. Er richt ein bisschen nach einer politischen “Totschlagskeule”.

    Ein zugegebenermassen besonders übles Beispiel: Die DDR-Führung neigte einige Jahre dazu, dem Staat Israel “Faschismus” nachzusagen – bis eher wirtschafliche Gründe in den mittleren Achtzigern dieser Dummheit Einhalt geboten.

    Die Begrifflichkeit ist sicher Geschmackssache. Nur scheint mir der “Nationalsozialismus” den besonders schlimmen deutschen Fall des “Faschismus” besser zu beschreiben.

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  4. 8. Mai 2007 at 15:21

    Wenn ich jeden Begriff auf die Goldwaage legte, hätten andere nichts mehr zu lästern. Sie wissen doch: Ein ganzes Blog lebt von der Sezierung der diesseitigen Beiträge. Und ich möchte doch niemandem seine Obsessionen rauben. 😉

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  5. 8. Mai 2007 at 15:28

    Dann sollten Sie zu sich selbst so streng wirken wie zu anderen. Und schreiben fürderhin:

    GoldwaAge

    🙂 🙂 🙂 🙂 🙂

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  6. 8. Mai 2007 at 16:17

    Gut aufgepasst, Test bestanden. 🙂

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  7. 8. Mai 2007 at 16:33

    So macht es aber keinen rechten Spass, Oberlehrer zu sein – wenn die Rechtschreibfehler der Herausgeberschaft ex post korrigiert werden.

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  8. 8. Mai 2007 at 16:41

    Stehen bleiben Fehler woanders – hier werden sie selbstverständlich korrigiert. Schließlich ist dieses Blog kein recht bunter Saftladen. 🙂

    Natürlich kann ich Ihren Kommentar von 16:28 Uhr gerne löschen, falls Sie dies wünschen. 🙂

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  9. 8. Mai 2007 at 20:34

    Nicht so streng sein und das zarte Pflänzchen eines Mitbloggers erschrecken 🙁

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