Oschterurlaub

Oschterurlaub

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Heute mußte ich einen Termin beim Familiengericht Stuttgart wahrnehmen. Der Kollege auf der Gegenseite begrüßte mich mit der etwas unverständlichen – weil geschwäbelten – Feststellung, daß ich offensichtlich noch nicht im “Oschterurlaub” sei.

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(Schlossplatz, Stuttgart, heute nachmittag)

Offensichtlich war ich das nicht. Sonst wäre ich heute nämlich nicht ins Ländle gefahren.

Die heutige Ausgabe der Stuttgarter Zeitung berichtete übrigens über eine aktuelle Allensbach-Umfrage, nach der Schwäbisch unter den Dialekten nicht sonderlich beliebt ist: Nur 20 Prozent der Befragten mochten diese Mundart und 17 Prozent bekannten sogar, daß sie den schwäbischen Dialekt überhaupt nicht abkönnen.

Am Unbeliebesten ist, nicht überraschend, das Sächsische, das bei 54 Prozent der Deutschen Aversionen oder Übelkeit auslöst.

Ich bin dann doch froh, daß ich in Köln lebe. Denn Kölsch ist die einzige Sprache, die man auch trinken kann. In diesem Sinne: Prost!

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0 comments on “Oschterurlaub

  1. 20. März 2008 at 0:26

    Lieber Rechtsfreund S.,

    das Schwäbische ist die einzige dtsch. Mundart, welche das Sächsische noch am Hervorrufen körperlichen Unwohlseins toppt.

    Hiesige (helvetische) Dialekte sind zwar einigermassen wunderlich, dafür aber für Kölscher oder gar hochdeutsch Sprechende in Gänze unverständlich – da darf dann Milde walten.

    Sie werden es ja im Juni bei der EM testen können.

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  2. 20. März 2008 at 0:44

    Sie unterstellen, daß ich im Juni in Ihre hiesigen Gefilde reisen werde. Werde ich aber nicht, da die Ticketvergabe für die EM diesen Namen nicht verdiente.

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  3. 20. März 2008 at 1:16

    Lieber Rechtsfreund S.,

    es sind -temporär- dann nicht “meine hiesigen Gefilde”.

    Denn hier in I. ist dann das Holländer-Fan-Camp – ich bin im Juni auf Kulturreise Venedig / Slowenien / Kroatien (na ja, Kultur hin & her, auf die Küche und das Baden freue ich mich auch).

    Reply
  4. 20. März 2008 at 16:50

    Als ob man Klösch trinken könnte.;) Da bevorzuge ich eher -die vermeintlich- schweizer Fälschung “Grölsch”; letztere aber auch nur unter Protest.

    Reply
  5. 20. März 2008 at 17:49

    Im Zuge der Generalamnestie seien Ihnen auch diese blasphemischen Äußerungen großzügig verziehen, Fräulein D.

    😉

    Reply
  6. 20. März 2008 at 19:24

    Huch, war das nicht der Francis Rossi von der einzigen „klassischen“ Band, die ich mir nie mehr antue (Status Quo)? Ich war schon richtig stolz, dass der hier auch absenft (und dann wenigstens keinen Schunkelrock schrammelt).

    Egal, hab noch einen Notgroschen gefunden und nachher geht’s nach Zermatt, Skifahren (was ja andere erfolglos in Österreich versuchten).

    Aufwand für Hotelsuche / u. Buchung:

    8 Absagen, im 9.Versuch wars vorhin erfolgreich und das alles telefonisch – unsere Landleute sind im Südwallis eingefallen, die deutsche Armut… .

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  7. 20. März 2008 at 19:34

    Wenn schon “Freu”-lein;), Rechtsfreund S.

    Vielleicht sind Sie hier nicht mit der Zeit gegangen und benutzen diese -bis 1980- gebräuchliche Form (es lebe wikipedia), um hervorzuheben, dass ich unverheiratet bin.

    Nun, ich nicht mehr lange, Herrlein S;).

    In der Sache: Blasphemie im zurückhaltenden Umgang mit Klösch zu sehen, mag nur bei Vergabe des Abendmahls im Kölner Dom angezeigt zu sein. Wobei mir hier wiederum so manche Äußerungen des Befürworters des Eva-Prinzips, Kardinal Meisner, verständlich werden.

    Unter diesen Umständen!!!

    😉

    Schönes Osterfest!

    Reply
  8. 20. März 2008 at 19:46

    Nun denn, wertes Ehepaar in Spe,

    die Begriffe “Klösch” und “Klön” sind doch für immer mit einem anderen Blog verbunden, welches ob fehlenden Erfolges dann ja das Zeitliche gesegnet hat … womit ich nun wieder on topic bin und ebenfalls frohe Oschtern, äh, geruhsame Feiertage wünsche.

    Reply
  9. 20. März 2008 at 21:03

    Wenn es nach Kardinal M. ginge, gäbe es wahrscheinlich noch gar kein Frauenwahlrecht.

    Vielleicht sollte ich doch zum Katholizismus konvertieren – haha.

    So, ich muss von dannen,

    „Meiner Leserschaft im Norden“ kardinalsfreie Ostern

    Reply
  10. 21. März 2008 at 2:01

    Hohoho,

    Senor Schwarti hat seinen letzten Beitrag “überarbeitet”.

    Freut Euch lieber über die Eintracht, nur noch 4 Points hinter Werder Premen, oder so.

    Tabellentip 2008 / 2009, nach dem 34.Spieltag:

    … 3. Eintracht F.
    ….9. 1.FC K. (nach erfolgreichem Trainerwechsel für einen
    Aufsteiger respektabel)
    ….16. Werder P. (in der 2.Liga, da sieht man sich dann wieda).

    Reply

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