Niemand

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IOC-Vizepräsident Thomas Bach äußerte sich erneut zu den Boykott-Aufrufen gegen Olympia in China: Wenn es heiße, die Menschenrechte müssten erst erfüllt sein, bevor die Spiele an ein Land vergeben werden könnten, dann müsse er fragen: „Wie gehen sie dann mit einem Land um, das auf einem fremden Kontinent einen nicht von den Vereinten Nationen legitimierten Krieg führt, das die Todesstrafe verhängt und auf dessen Territorium aufgrund ausdrücklicher Intervention seines Präsidenten der Geheimdienst foltern darf?”

Nun, Herr Dr. Bach: Es hat doch niemand vorgeschlagen, die Spiele in die USA zu verlegen. Aber China muß es doch nun wirklich nicht sein.

Sport ist nicht unpolitisch und wird es auch niemals sein.

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0 comments on “Niemand

  1. 29. März 2008 at 18:23

    Etwas anderes zu sportlichen Themen:

    Anstatt den doofen Hr. Bach zu malträtieren (der schnallts eh nicht), freut Euch lieber über Werder Premen:

    Nur 1:2 auf eigenem Platz gegen den Tabellenletzten!

    Der Uefa-Cup bleibt in greifbarer Nähe.

    PS: Wenn CD entsorgt wird, ists nä. Saison knapp für Premen.

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  2. 1. April 2008 at 18:10

    Wobei ich schon verstehen kann, dass die Sportler mit einem Boykott nicht einverstanden sind. Olympische Spiele sind nur alle vier Jahre und die jeweiligen Spiele sind für einige vielleicht die einzige Chance daran teilzunehmen (oder zumindest in dieser körperlichen Form daran teilzunehmen). Das man dann diese Chance aufgeben soll ist natürlich hart und macht die Ansicht attraktiver, dass viele Fremde im Land und deren Kritik vielleicht mehr ändern als ein Boykott.

    Reply

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