BILD? … noch nicht einmal geschenkt!

BILD? … noch nicht einmal geschenkt!

0 Comments

Der Axel Springer Verlag plant, am 23.06.2012 eine Gratis-Ausgabe der BILD-“Zeitung” an alle Haushalte in Deutschland zu verteilen. Betroffen davon seien “ca. 41 Millionen Haushalte inkl. Werbeverweigerer”.

Tatsächlich reicht ein “Keine Werbung”-Aufkleber auf dem Briefkasten in diesem Fall nicht aus, denn dieser gilt nach einer Entscheidung des OLG Hamm vom 14.07.2011 (I-4 U 42/11) nicht für kostenlose Anzeigenblätter mit lose eingelegten Werbeprospekten, worauf sich der Springer-Verlag sicher berufen wird. Darauf deutet die Ansage “inkl. Werbeverweigerer” bereits hin.

Das LG Lüneburg hat allerdings am 30.09.2011 entschieden: “Das Zusenden von Postwurfsendungen gegen den ausdrücklichen Willen des Empfängers stellt einen rechtswidrigen Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung dar.”

Ich lasse mir dieses Blatt nicht aufdrängen. Wer die BILD-“Zeitung”, wie ich, auch nicht geschenkt bekommen möchte und sich durch das Ansinnen des Springer-Verlages belästigt sieht, sollte dies dem Verlag ausdrücklich mitteilen und die unerwünschte Zustellung der Zeitung untersagen. Im Falle der Nichtbeachtung folgt eine Abmahnung, da die untersagte Zustellung des Blattes eine Rechtsverletzung begründen dürfte.

Das Anschreiben darf gerne als Muster verwendet werden. Denn: “Ich glaub, es hackt!”

Update, 25.01.2012: Ich wurde darauf hingewiesen, dass die ursprüngliche Ankündigung des Axel-Springer-Verlags nicht mehr im Internet steht. Die Seite wurde gelöscht, der Link funktioniert nicht mehr.
Das ändert an der Rechts- und Sachlage allerdings zunächst nichts: Die Gratis-Verteilung der Bild-Zeitung wurde angekündigt. Wer die Bild-Zeitung nicht gratis bekommen möchte, kann dem widersprechen. Sollte die Aktion von Verlagsseite hingegen abgesagt werden, würde sich ein Schreiben natürlich erübrigen.

You May Also Like

0 comments on “BILD? … noch nicht einmal geschenkt!

  1. 18. Januar 2012 at 17:04

    Das Musterschreiben wird gerne verwendet – Danke! Muss man das per Einschreiben verschicken?

    Reply
  2. 18. Januar 2012 at 17:13

    Fax sollte reichen. Es muss dem Empfänger nur nachweislich zugehen.

    Reply
  3. 18. Januar 2012 at 17:42

    Würde ein Aufkleber, der sich speziell auf Bild bezieht, auf dem Briefkasten auch reichen?

    Reply
    • 18. Januar 2012 at 17:56

      Vermutlich, wenn er zum Ausdruck bringt, dass keine BILD erwünscht ist.

      Reply
  4. 19. Januar 2012 at 11:04

    Was ist mit der klassischen Aussage: “Ich hab nur ein leeres Blatt Papier bekommen.” beim Faxversand?
    Und *Thumbs up* für den Hinweis – herzlichen Dank!

    Reply
  5. 19. Januar 2012 at 11:20

    Wer bezahlt meinen Anwalt, wenn die Gerichte entgegen Ihrer Vermutung eine Abmahnung wegen der erklärten Einmaligkeit der Aktion als unzulässig beurteilen sollten? Sie?

    Reply
    • 19. Januar 2012 at 12:20

      Die erstmalige Rechtsverletzung indiziert die Wiederholungsgefahr. Daran würde sogar eine Einstellung der BILD nichts ändern. Ständige Rechtsprechung des BGH.

      Reply
  6. 19. Januar 2012 at 12:04

    Danke für den Hinweis und das Musteranschreiben. Ich habs auch auf meinem Blog gepostet.

    Reply
  7. 19. Januar 2012 at 12:19

    Ich habe das Muster noch um eine kleine Feinheit ergänzt.

    Reply
  8. 19. Januar 2012 at 13:04

    Auch ich poste es auf meinem Blog sowie auf Facebook. Kann ja dann jeder selbst entscheiden, ob er eine Ausgabe der Bild haben will oder nicht. Gibt ja Leute, die freuen sich drüber. Ich jedenfalls nicht, vor allem, wenn die Bild versucht, meinen expliziten Wunsch zu umgehen.

    Reply
  9. 19. Januar 2012 at 14:18

    Was hier scheinbar nicht bedacht wird:
    Wenn ich der BLÖD diesen Brief schreibe, hat die BLÖD nachher meine Adresse.
    Will ich das? Dafür brauch ich überhaupt nicht nachdenken: NEIN!
    Lieber werfe ich ein Mal – denkt nochmal drüber nach: der ganze Aufwand für ein einziges Mal – die Gratis-BLÖD weg oder schenke sie einem Obdachlosen, damit die Parkbank weicher ist.

    Reply
    • 19. Januar 2012 at 14:43

      Das Problem ist, dass BLÖD für diese Aktion im Vorfeld Anzeigen (4 Mio für eine 1/1 Seite) verkaufen will. Ich möchte nicht, dass sich Springer eine goldene Nase verdient weil ich ungefragt die Auflage steigere!

      Reply
      • 25. Januar 2012 at 20:39

        Könnte ich der BILD nicht auch etwas zusenden? Die Ausgabe vom 23.06. zum Beispiel!

        Neutraler Umschlag, unfrei, kein Absender? Oder evtl. einfach dem größten Anzeigenkunden der BILD?

        Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass ich mir die BILD einmal zuschicken lasse, mir merke wer alles darin wirbt und anschließend einfach deren Produkte in den Regalen links liegen lasse…

        Reply
  10. 19. Januar 2012 at 15:23

    Für manche scheint eine Bild-Zeitung im eigenen Briefkasten auf einer Stufe zu stehen mit einem Koran in der Latrine von Abu Ghraib. Aber vielleicht fällt ja für Sie die ein oder andere Abmahngebühr an.

    Reply
    • 20. Januar 2012 at 0:28

      Genau das ist die BILD auch. Gefährlicher politischer Sprengstoff, der aus dubiosen Quellen gelenkt wird. Die BILD macht Meinungen mit Methoden die ethisch und gesetzlich zumindest fragwürdig sind. Dort wird zwischendurch mal ein ganzes griechisches Volk madig gemacht und nebenbei auch dem Bundespräsidenten (Staatsoberhaupt) öffentlichkeitswirksam ans Bein gepinkelt. Man beachte das der Rücktritt von Köhler fast eine Staatskrise ausgelöst hat. Und deshalb darf man die Machenschaften von Springer genauso wenig unter den Teppich kehren wie den Koran in der Latrine.

      Reply
      • 23. Januar 2012 at 2:07

        Hallo und Danke für deinen Kommentar! Danke deswegen das sich jemand endlich wagt auch mal Gründe für die Ablehnung zu Bild zu benennen. Aber das war es auch wieder!
        Die Gründe haben mich nicht überzeugt.
        Das die Bild nicht die Meinung von jedem vertreten kann, ist klar aber das will sie auch nicht. Das Sie eine klarere Sprache spricht mag vielen Intelektuellen stören, da dadurch dem einfachen Mann auf der Strasse klar gemacht wird was bei uns stinkt.
        Und komisch ist es schon das es immer die gleiche Gesellschaftsklasse ist die sich zusammen rotten um gegen Bild vor zu gehen.
        Es ist doch lächerlich die anzuprangern, die es öffentlich machen das unser “Staatsoberhaupt” aus seiner damaligen Position, Profit geschlagen hat.
        Genauso lächerlich wie der CDU Politiker Finke in Talkshow meinte, das der Kretit für 0,9% voll mit Zinsrisiken war und man Herr Wulf eigentlich bewundern müsste für seinen Mut!!!
        Klar ist das Bild immer und immer wieder den Finger in die Wunde legt, was ander Medien erst dann tun wenn die politische Richtung stimmt.
        Auch mich haben manche Themen unangenehm berührt die die Bild negativ dargestellt hat aber deswegen diese demokratische “Waffe des kleinen Mannes” zu boykottieren wäre fatal und dumm.

        Reply
      • 9. Juni 2012 at 13:59

        hgd1963:

        Bevor man so einen Kommentar schreibt, sollte man sich der deutschen Sprache bemächtigen. Allein deine grammatikalischen Fehler zeigen doch, dass dir etwas fehlt, um das Negative an BLÖD festzustellen 😉

        Reply
  11. 19. Januar 2012 at 16:55

    Sehr informativer Artikel. Wenn nichts dagegen spricht dann übernehme ich diesen in mein Weblog. Danke!

    Reply
  12. 19. Januar 2012 at 17:43

    Ich bin dabei! Herr Schwartmann, ich denke mal Sie können mit einer Reihe Neumandate rechnen sofern die Zustellung erfolgt!

    Reply
  13. 19. Januar 2012 at 18:25

    Was muss ich tun, wenn ich nur die Tittenseiten haben will?

    Reply
  14. 19. Januar 2012 at 19:44

    Ist bekannt, wer das Blatt verteilen wird? Sollte sich die Post dafür hergeben, wäre die einfachste Lösung, das Ding in den nächsten Postkasten zu stopfen.

    Reply
  15. 19. Januar 2012 at 20:36

    vielen Dank werd ich gleich machen.

    Reply
  16. 19. Januar 2012 at 20:55

    Wie ist es zu verstehen, dass ihr Name auf dem Muster-Anschreiben prangt? Was würde folgen, wenn ich die BILD anklagen würde? Wären sie im Prozess inbegriffen? Müsste ich ihnen Gebühren zahlen, als “mein” Anwalt? Und reicht es aus, dass Schreiben per Email zu verschicken?

    Reply
    • 19. Januar 2012 at 23:55

      Natürlich sollten Sie für ein eigenes Anschreiben nicht meinen Briefkopf verwenden. Das dürfte doch klar sein.

      Reply
  17. 19. Januar 2012 at 21:26

    Wie wäre es mit entgegennehmen und unfrei zurückzusenden?

    Reply
  18. 19. Januar 2012 at 21:47

    “kostenlose Anzeigenblätter mit lose eingelegten Werbeprospekten” zumindest das lose wird es nicht geben:
    “Aus technischen Gründen sind in dieser Ausgabe keine Fremdbeilagen möglich.”

    Reply
  19. 19. Januar 2012 at 23:14

    Guter Tip: unfrankiert zurück an den Absender

    http://jusatpublicum.wordpress.com/2012/01/19/ein-bild-brief-kasten-einer/

    Reply
  20. 20. Januar 2012 at 3:33

    Die BILD mal wieder. Es ist unglaublich. Auch wenn viele unserer Meinung sind, so ist die tägliche Auflage von knapp 3 Millionen Exemplaren täglich einfach erschreckend. Die journalistischen Methoden, sofern man das so nennen darf, sind übel, brutal und ohne Rücksicht auf Verluste. Ich verweise gerne auf das Buch “Die verlorene Ehre der Katharina Blum”. Das kann doch nicht so weiter gehen. Keine so große Macht der Bild! Also setzt ein Schreiben auf und setzt ein Zeichen…

    http://chilischaf.wordpress.com/2011/03/03/die-macht-der-anderen/

    Reply
  21. 20. Januar 2012 at 12:15

    Naja,… immernoch als Klopapier zu benutzen

    Reply
    • 9. Juni 2012 at 16:09

      Nee, nee, viel zu viel Druckerschwärze, hab dann schwarz am Arsch anstatt braun (will ich beides nicht!).

      Reply
  22. 20. Januar 2012 at 14:59

    Angenommen, es landet trotz des Widerspruches ein Exemplar in meinem Briefkasten: wie gehe ich dann konkret weiter vor?

    Reply
    • 18. Juni 2012 at 20:27

      blaue tonne und gut

      Reply
  23. 20. Januar 2012 at 15:47

    Dann wird m.E. eine Verletzung Ihres allgemeinen Persönlichkeitsrechts und Ihres Besitzrechtes zu einem Unterlassungsanspruch führen und eine Abmahnung gute Aussichten auf Erfolg haben.

    Reply
  24. 20. Januar 2012 at 17:20

    Vielen Dank für den Hinweis.
    Ich habe mir diesen Dreck soeben auch verbeten und werde die Besucher der Hausfrauenseite auch darauf hinweisen.

    Reply
  25. 20. Januar 2012 at 19:48

    Ist doch prima geeignet, um seine benutzten Hygieneartikel darin einzuwickeln und zu entsorgen.. Spart man das Klopapier, welches einfach viel zu wertvoll ist..

    Reply
  26. 20. Januar 2012 at 20:27

    Ist die Bild so schlecht, dass ihr sie nicht einmal gratis nehmt?:)

    Reply
    • 21. Januar 2012 at 10:56

      kurze Frage, kurze Antwort: Ja, ist sie!

      Reply
  27. 20. Januar 2012 at 20:48

    Herr Schwartmann, Sie machen sich in meinen Augen lächerlich. Haben Sie es nötig so Aufmerksamkeit zu erregen? Warum werfen Sie die BILD an dem besagten Tag nicht einfach in den Müll? Es gibt doch genügend echte Probleme auf dieser Welt. Wenn Sie Ihre Zeit sinnvoll nutzen wollen, dann engagieren Sie sich doch für soziale Zwecke. In diesem Sinne ein schönes Wochenende!

    Reply
  28. 21. Januar 2012 at 2:11

    Coool— endlich mal’n Vorteil für H4er, die im Auftrag der Sozi/FDP/Grünschwarzen nun zu Gunsten der Vermieter+Erbenhorden den Nachkriegsschrottwohnungsbestand lukrativ trocken wohnen müssen!
    Da passt das Mistblatt nicht in den Briefkasten der “2 Postkarten- im- Jahr- erhalt- Ära”. Und liegt im Flur rum. Muss das depperte Vermieterbürschli also den Müll selbst aus dem Hausflur entsorgen! Und ich darf drauf vorher drauf treten………Sauber!
    Axel, du Bringer, rotiere!

    Reply
  29. 22. Januar 2012 at 13:36

    Hallo! Toller Tipp. Ich werde wohl mitmachen. Muss Bild dann eine Strafe zahlen, wenn ich Anklage erhebe? Nur dann, macht die ganze Nummer Spaß. Wenn Bild was zahlen muss, und ich meine Kasse aufbessern kann 🙂 Gut, dass ich eine Rechtschutzversichrung habe. Das ist doch dann eine Privatangelegenheit?

    Reply
  30. 22. Januar 2012 at 16:46

    Bild???
    Nein, brauche ich auch nicht.

    Alein der Gedanke, wieviele Recourcen an Energie, Wasser und Holz verschwendet werden, um eine Auflage in dieser Höhe zu produzieren, verschlägt mir schon den Atem.
    Deshalb Danke für das Musterschreiben, um diesem Unsinn widersprechen zu können 😉

    Reply
  31. 22. Januar 2012 at 20:59

    Auch ich finde die Aktion gut – schon allein wegen ihrer Öffentlichkeitswirksamkeit. Werde mich beteiligen und gleich morgen meinen Widerspruch per Einschreiben abschicken.

    Wie aber muss das mit der Abmahnung verstanden werden? Welche Schritte sind im Falle des Falles notwendig, um das anzustoßen? Da ich davon ausgehe, dass in den meisten Fällen das Blatt trotzdem im Briefkasten landen wird, wäre es natürlich schön, wenn sich die A.S. AG damit dann auch wirklich schön in die Nesseln setzen würde und entsprechende Konsequenzen folgen.

    Reply
    • 25. Januar 2012 at 20:52

      Ich finde das ganze auch ziemlich verlockend, habe nur die Sorge, dass Bild das am Ende auch den kleinen Zusteller abwälzen würde!

      Und den mag ich richtig gern…

      Reply
  32. 23. Januar 2012 at 13:07

    Unter http://keine-bild-fuer-alle.de/ kann man sich jetzt ein Schreiben auf Basis des Texts von Herrn Schwartmann erstellen Kassen.

    Reply
  33. 23. Januar 2012 at 19:35

    Ich habe mir jetzt ganz was Tolles einfallen lassen – hilft gegen jegliche Zustellung papierener Art und muss nicht vorrausgeahnt werden, sondern kann quasi “danach” angewandt werden: Ich werfe unliebsame Postsendungen ins Altpapier – kostet mich nur das Öffnen der Papiertonne, nix Fax, nix Einschreiben!

    Reply
  34. 24. Januar 2012 at 17:16

    Kann man diesen ganzen jursitischen Kram nicht einfach umgehen, indem man statt eines “Keine Werbung”-Aufklebers einfach diesen Hinweis anbringt?:

    “Keine unadressierten Sendungen”

    Dann bekomme ich wirklich nur meine Post und keine Werbung und keine kostenlosen Zeitungen etc.

    Reply
  35. 25. Januar 2012 at 14:21

    Vielen Dank ersteinmal für die Textvorlage.
    Lohnt es sich denn, dem Schreiben selbst noch einen Passus hinzuzufügen der es dem Springer-Verlag untersagt meine Adresse weiterzuverkaufen oder für sonstige Werbezwecke zu nutzen? Offiziell dürfen sie das sowieso nicht vermute ich und dann bringt wohl auch der Hinweis nicht viel oder?

    An alle:
    Bild verdient mit dieser Aktion viel Werbegeld. Das kann nur effektiv verhindert werden, wenn wirklich die Zustellung im Vorhinein verhindert wird, meiner Meinung nach. In den Müll schmeissen ist deshalb die nicht ganz so geschickte Variante, nur noch gefolgt vom Lesen der Zeitung.

    Reply
  36. 25. Januar 2012 at 16:16

    Was für sorgen manche haben!
    Ne GratisZeitung als Anstoss für ne Revolte! ;-D

    Reply
  37. 25. Januar 2012 at 19:01

    also sollte herr schwartmann mit dieser grossartigen bedankenswerten initiative wie hier zuvor vermutet reich, berühmt, unsterblich und ewig glücklich werden, sei es ihm nicht geneidet, sondern vielmehr von herzen gegönnt. (gleichzeitig wäre es schön, wenn kai diekmann darüber derweil das gel die kopfhaut derart verklebt dass er leider nicht mehr zur arbeit kommt, auf eine einsame insel zieht und ein schweigegelübde ablegt, woraufhin ines pohl seine nachfolge antritt und endlich mal schluss ist mit dem hässlichen in fettschrift, unterstrichen und sonstigen unerträglichen sprach-, inhalts- und würde-vergewaltigen.) dank auch an die taz-kriegsreporterin silke burmester und die asta uni dortmund für’s weitertragen der guten sache.

    Reply
  38. 25. Januar 2012 at 19:43

    …angenommen der Zusteller wirft mir KEINE Bild-Ausgabe in den Briefkasten, aber genervte Nachbarn gleich 5x… wie soll denn zu beweisen sein, von wem man die BLÖD denn nun erhalten hat??? Bei wem liegt die Beweislast für die erfolgte Zustellung…?

    Reply
  39. 25. Januar 2012 at 20:38

    2011 (?) hat ein Gericht “Postwurfsendungen” verboten?
    Wie das? “Postwurfsendungen” gibt’s doch schon seit Jahren (Jahrzehnten?) nicht mehr.
    Typisch Gericht?
    Falsches Jahreszahl?
    Oder was?

    Der Mist heißt doch schon geraume Zeit, auch schon anno 2011, “Infopost”, oder?

    Reply
  40. 26. Januar 2012 at 13:40

    Ich bin der Meinung, daß die BILD ein in vieler Hinsicht sehr fragwürdiges Medium darstellt.
    Eine Welt ohne BILD wäre sicherlich eine bessere Welt.
    Ab und zu kaufe ich mir die BILD.
    Ein Widerspruch?
    Um die BILD zu verstehen kommt man leider nicht darum herum. die BILD zumindest gelegentlich zu lesen. Totalverweigerung dieses schrecklichen Medien-Monsters ist völlig legitim, sie impliziert aber meiner Ansicht nach auch selbstverständlich, daß man mit seiner Meinung über die BILD nicht unbedingt hausieren geht, da man ja eigentlich nicht weiß, wovon man spricht. Falls ich in Deutschland leben würde, würde ich mich über die Gratis-BILD freuen, sie lesen/überfliegen, mich sehr wahrscheinlich ärgern (über mich selbst, über die verzerrte Wahrnehmung der BILD und ihre propagandistische Meinungsmache etc.) und sie dann zum Altpapier befördern. Ich glaube es ist naiv zu glauben, durch diese Aktion die Welt verbessern zu können. Fünf Euro fürs Tierheim spenden, einer alten Frau die Einkaufstaschen tragen, weniger Fleisch essen etc. sind da nützlicher. Aber natürlich nicht so geil medienwirksam. Etwas mehr Nüchternheit, etwas mehr Pragmatismus, etwas mehr gesunder Menschenverstand und etwas weniger romantische Maschinenstürmerei wünsche ich mir für Deutschland, dann wird auch die BILD vielleicht eines Tages überflüssig werden.

    Reply
    • 3. Februar 2012 at 19:03

      Diese Masche ist systemimmanent und Proteste ändern nichts. Es hilft nur dieses menschenverachtende System zu verändern.

      Reply
  41. 28. Januar 2012 at 20:01

    Es ist schade um die Bäume, die für Bild u. a. ähnliche Printmedien abgeholzt werden. Die Bäume wären für Menschen und Umwelt nützlicher.Jeder weitere Kommentar erübrigt sich.

    Reply
  42. 1. März 2012 at 2:19

    Briefkasten für einen Tag zukleben. Kriegt man auch keine fiesen Rechnungen.

    Reply
  43. 12. April 2012 at 12:30

    Sehr geehrter Herr Schwartmann,
    danke für das Musterschreiben. Aber eine Frage hätte ich da noch:
    Wenn ich der BILD das Schreiben zukommen lasse und das kostenlose Exemplar dann doch in meinem Briefkasten landet, kann ich die BILD abmahnen. Die Gebühren für die Abmahnung kommen dann aber jedoch nur meinem Anwalt zugute. Also was habe ich davon?
    Gibt es hier eine Möglichkeit, dass ich persönlich einen Vorteil aus der Zuwiderhandlung gegen meinen Wunsch der Nichtzustellung ziehen kann? Schließlich wird mein Persönlichkeits- und Besitzrecht verletzt, nicht das meines Anwaltes.

    Und, an meinem Briefkasten steht:
    Keine Werbung, kostenlose Zeitungen oder Zeitschriften! Zuwiederhandlung wird verfolgt.

    Das sollte doch eigentlich auch ausreichen und die Abgabe einer eindeutigen Erklärung darstellen, dass ich einer solchen Zustellung ausdrücklich widerspreche – oder?

    Reply
  44. 10. Juni 2012 at 19:28

    Wozu sich davon abmelden? Lasst sie doch ihr Geld in die Briefkästen der Leute schmeißen. Wenn ihr sie nicht wollt, schmeißt sie doch dann einfach weg. Es zwingt euch doch keiner, die BILD zu lesen, oder sehe ich das falsch?

    Reply
  45. 13. Juni 2012 at 15:26

    Eine Frage:
    Springer versucht die Zustellungsverweigerer dadurch zu kennzeichnen, dass diese eine roten Brief erhalten. Kann mich ich auch gegen die Zustellung dieses wehren?

    Reply
    • 13. Juni 2012 at 15:32

      Wenn Sie der Zustellung mit einem Anschreiben widersprochen haben, werden Sie sich nicht dagegen wehren können, dass der Springer Verlag Ihnen schriftlich bestätigt, Ihrem Wunsch nachzukommen. Ich gehe davon aus, dass dieser ominöse rote Umschlag ein entsprechendes Anschreiben enthalten wird: “… respektieren wir selbstverständlich Ihren Wunsch, keine Gratis-Ausgabe der BILD-Zeitung zu erhalten … blablabla …” – diese Antwort auf einen Widerspruch werden Sie m.E. nicht untersagen können.

      Reply
  46. 8. November 2014 at 15:29

    Heute war die B. in meinem Postkasten – 42 Mio Haushalte beglückt – Papiermüll für alle? Wie kann man das zukünftig verhindern?

    Reply

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *