Aktueller Hinweis zu COVID-19

Aktueller Hinweis zu COVID-19

Corona-Epidemie schränkt Sozialleben ein

Die Corona-Epidemie wirkt sich derzeit auf unser aller Leben aus. Abgesagte Messen und Konzerte, Bundesliga ohne Zuschauer: Muss das denn wirklich sein? Leider ja!

Zur Zeit wird regelmäßig die Frage aufgeworfen, was denn an COVID-2 so gefährlich sei, dass nun sogar Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern abgesagt werden. Bei einer normalen Grippe würde man doch auch keinen solchen Aufwand betreiben.

Die Symptome der Erkrankung an SARS-CoV-2 sind vielleicht mit einer Grippe vergleichbar. Für die “normale” Grippe gibt es aber in der Bevölkerung eine Grundimmunität – es wird nicht jeder krank, der mit einem Grippevirus in Kontakt kommt, weil das Virus schon lange bekannt ist und fast jeder schon einmal die Bekanntschaft damit gemacht hat. Es gibt dagegen Medikamente und einen Impfstoff, mit dem sich Ärzte und Pfleger schützen können.

COVID-19 ist keine Grippe

Bei SARS-CoV-2 gibt es das alles nicht. Ärzte können sich nicht schützen und müssen bei einer Infektion “aus dem Verkehr” gezogen werden. Oma und Opa und Vorerkrankte können nicht so behandelt werden, als wenn sie eine (bekannte) Grippe hätten.

In den meisten Fällen verläuft die Erkrankung mild und ohne Probleme. Ungefähr 20 Prozent der Infizierten müssen aber stationär behandelt werden. Die Anzahl der Betten in den Krankenhäusern ist begrenzt – die Anzahl des Personals ebenfalls. Eine ungehinderte Ausbreitung der Infektionen führt schnell zu einer Überlastung des Gesundheitssystems.

Hinzu kommt, dass Virusträger bis zu zwei Wochen Dritte anstecken können, ohne selbst Symptome zu zeigen. Und nicht jeder, der leichte Symptome zeigt, geht damit direkt zum Arzt und lässt sich testen – das habe ich an anderer Stelle ja bereits deutlich gemacht. Die Dunkelziffer der Infektionsfälle dürfte erheblich hoch sein.

Deshalb muss derzeit alles getan werden, um die weitere Ausbreitung des Virus’ zu verlangsamen. Verhindern lassen wird sich eine Durchseuchung der Bevölkerung nach Ansicht der Experten kaum noch – aber es ist für ihre Behandlung ein entscheidender Unterschied, ob sich Millionen Menschen in den nächsten zwei Monaten infizieren – oder erst im Verlauf von 24 Monaten.

Und deshalb ist jetzt der Ausschluss von Zuschauern bei BuLi-Spielen und die Absage von anderen Großveranstaltungen oder deren Verschiebung derzeit maximal vernünftig.

Telefon und Skype statt Kanzleitermin

Experten und Behörden empfehlen zudem, persönliche Sozialkontakte vorerst auf das unbedingt Erforderliche zu reduzieren.

Aus diesem Grund biete ich meinen Mandanten anstelle einer persönlichen Besprechung in meinem Büro selbstverständlich immer auch die Vereinbarung eines Telefontermines an. Unterlagen können mir vorab per E-Mail übersendet werden.

Auch per Skype stehe ich für Besprechungen zur Verfügung.

Sie sehen: Ein persönlicher Termin lässt sich häufig vermeiden. Und vor allem: Bleiben Sie gesund!

 

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Für weitere Informationen empfehle ich den täglichen NDR-Podcast mit Prof. Dr. Drosten, Virologe an der Charité Berlin.
 
 
Aktueller Hinweis zu COVID-19 was last modified: März 13th, 2020 by raschwartmann

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