Kosten

Vergütung für den Anwalt

Anwaltskosten bei Beratung und Vertretung

Anwälte kosten bekanntlich Geld, das ist eine Binsenweisheit. Und nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshof muss Sie ein Anwalt, den Sie beauftragen, auch nicht ungefragt auf die Kosten hinweisen, sofern diese nicht übermäßig hoch sind.

Mir ist aber wichtig, dass Sie von Beginn an transparent über alle anfallenden Kosten und Kostenrisiken aufgeklärt sind. Deshalb finden Sie nachstehend eine Erläuterung der möglichen Kosten, die Ihnen bei einer Vertretung durch mich entstehen können.

Sollten Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, rechne ich diese Kosten mit Ihrer Versicherung ab, so dass Sie ggf. nur Ihren mit der Versicherung vereinbarten Selbstbehalt zahlen müssen.

Rechtsberatung

Eine grobe telefonische Ersteinschätzung, ob es für Sie wirtschaftlich sinnvoll ist, mich zu beauftragen und ob überhaupt Erfolgsaussichten bestehen, berechne ich Ihnen nicht.

Eine darüber hinausgehende Beratung kann jedoch nicht kostenfrei erfolgen. Die Kosten für die anwaltliche Erstberatung eines Verbrauchers sind vom Gesetz auf maximal 190 EUR netto begrenzt. Erfolgt die Beratung telefonisch oder per E-Mail kommt eine Auslagenpauschale von 20 EUR hinzu, so dass sich brutto maximale Kosten von 249,90 EUR errechnen.

Die konkrete Höhe der Beratungskosten hängt vom Umfang der Beratung und der Höhe des Gegenstandswertes ab. Sprechen Sie mich bitte vor einer Beratung über die anfallenden Kosten an – ich erläutere Ihnen diese dann sehr gerne.

Kosten für die außergerichtliche Vertretung

Meine Tätigkeit rechne ich grundsätzlich nach den Wertgebühren des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) ab. In Einzelfällen kann eine Vergütungsvereinbarung geschlossen werden, die den Besonderheiten des Falles Rechnung trägt.

Bei der Abrechnung nach der RVG Werttabelle richten sich die Kosten nach dem sogenannten Gegenstandswert: Je höher Ihre Forderung an die Gegenseite, um so höher sind auch die anfallenden Anwaltskosten.

Die voraussichtlichen Kosten für eine Vertretung durch mich, können Sie mit dem nachstehenden Anwaltskostenrechner selbst berechnen.

Kosten für das gerichtliche Verfahren

Auch im gerichtlichen Verfahren richten sich die Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Davon darf nach oben hin mit einer Vergütungsvereinbarung abgewichen werden. Geringere Gebühren, als vom RVG vorgesehen, sind allerdings nicht zulässig. Kein Anwalt, der nicht wettbewerbswidrig handelt, darf ihnen also eine Vertretung vor Gericht (Klage, Scheidung etc.) für geringere Gebühren anbieten, als sie das Gesetz verlangt.

Mit dem nachstehenden Prozesskostenrechner können Sie die voraussichtlichen Kosten eines gerichtlichen Verfahrens berechnen. Der Rechner berücksichtigt natürlich nicht, dass möglicherweise noch weitere Kosten hinzutreten: Sachverständigengutachten, Reisekosten, Zeugenkosten können die Kosten erhöhen.

Wenn Sie die Kosten für das gerichtliche Verfahren nicht selbst aufbringen können, steht Ihnen möglicherweise Prozesskostenhilfe zu.

Rechtsschutzversichert?

Wenn Sie rechtsschutzversichert sind, teilen Sie mir bitte schon bei der Terminvereinbarung Ihre Versicherungsdaten mit. Ich kläre dann gerne für Sie ab, ob Ihr “Fall” vom Versicherungsschutz umfasst ist. Ich hole für Sie die Deckungszusage ein und rechne meine Kostennoten mit Ihrer Versicherung ab. Sie müssen dann allenfalls Ihre Selbstbeteiligung zahlen, die sich erfahrungsgemäß zwischen 100 und 150 EUR bewegen wird.