Online-Scheidung: der schnelle Weg zur Ehescheidung

Einfach, schnell und sicher

Online-Scheidung: Scheidung einfach online beauftragen

Eine Ehescheidung ist ein gravierender Einschnitt in Leben. Man entscheidet sich nicht spontan dafür. Sie will gut überlegt sein – ebenso der Anwalt, den man im Scheidungsverfahren an seiner Seite haben möchte. Im Folgenden gebe ich Ihnen daher zunächst einige wichtige Informationen über mein Angebot zur Online-Scheidung und den Ablauf des Scheidungsverfahrens.

Über mich

Ich bin seit 2002 als Rechtsanwalt zugelassen. Seit dem Sommer 2004 betreibe ich als selbständiger Einzelanwalt meine eigene Kanzlei in Köln, in der ich seitdem deutschlandweit Scheidungen als Anwalt betreue. 

Seit August 2020 nehme ich außerdem an einem Lehrgang zur Erlangung des Titels Fachanwalt für Familienrecht an der Hagen Law School teil, den ich voraussichtlich im Frühjahr 2021 abschließen werde.

Vorteile der Online-Scheidung

Wenn Sie sich mit Ihrem Ehepartner darüber einig sind, dass Ihre Ehe geschieden werden soll, spricht man von einer einvernehmlichen Scheidung.

Einen Online-Auftrag zur Einleitung des Scheidungsverfahrens (sog. Online-Scheidung) können Sie mir auf dieser Seite bequem über das nachstehende Formular erteilen. Danach erhalten Sie alle Informationen zum weiteren Ablauf der Ehescheidung per E-Mail von mir. 

Die Online Scheidung ist äußerst bequem und schnell in der Abwicklung.

Ein persönlicher Besprechungstermin ist nicht erforderlich. Natürlich stehe ich Ihnen aber auch jederzeit per E-Mail, telefonisch oder für ein Gespräch in meiner Kanzlei in Köln zur Klärung offener Fragen zur Verfügung.

Der Scheidungsantrag wird von mir als Scheidungsanwalt gefertigt und kann zumeist noch am Tag des Scheidungsauftrages eingereicht werden. Das Scheidungsverfahren dauert erfahrungsgemäß zwischen 2 und 3 Monate, wenn kein Versorgungsausgleich durchzuführen ist.

Online-Scheidung: schnelle Ehescheidung

 

Kosten der Scheidung

Die Kosten einer Scheidung richten sich grundsätzlich nach dem Einkommen und Vermögen der Ehegatten zum Zeitpunkt der Einreichung des Scheidungsantrages. Aus diesen Daten errechnet sich der sogenannte Verfahrenswert, der den Anwalts- und Gerichtsgebühren zugrundegelegt wird.

Einen Anhaltspunkt über die voraussichtlich entstehenden Kosten des Scheidungsverfahrens erhalten Sie über den Scheidungskostenrechner des Deutschen Anwaltsvereins.

Wie setzen sich nun diese Kosten zusammen?

Der Verfahrenswert

Bei der Ermittlung des Verfahrenswertes für die Kosten der Scheidung ist zunächst auf die Nettoeinkünfte beider Ehegatten abzustellen. Das durchschnittliche monatliche Nettoeinkommen wird mit 3 multipliziert. Die Gerichte verlangen diesbezüglich erfahrungsgemäß keine Belege und richten sich nach Ihren Angaben.

Zu berücksichtigen ist außerdem der Verfahrenswert für den Versorgungsausgleich, der sich nach der Anzahl der auszugleichenden Rentenanwartschaften berechnet. Der Verfahrenswert hierfür beläuft sich auf mindestens 1.000 EUR, wenn nur Anwartschaften in der gesetzlichen Rentenversicherung bzw. bei Beamten Pensionsanwartschaften auszugleichen sind. Auch wenn der Versorgungsausgleich durch Vereinbarung ausgeschlossen wurde oder wegen kurzer Ehezeit unterbleibt, wird dafür ein Mindestverfahrenswert von 1.000 EUR angesetzt.

Die Anwalts- und Gerichtskosten

Ist der Verfahrenswert ermittelt, errechnen sich daraus die Gerichtskosten und die Kosten für den Rechtsanwalt.

Mit der Einreichung des Scheidungsantrags bei Gericht werden zwei Gerichtsgebühren fällig, damit das Gericht das Scheidungsverfahren überhaupt einleitet.

Bei jedem beteiligten Rechtsanwalt fallen für das gerichtliche Verfahren eine 1,3 Verfahrensgebühr und eine 1,2 Terminsgebühr an. Außerdem erhält der Rechtsanwalt eine Auslagenpauschale und die gesetzliche Mehrwertsteuer.

Die voraussichtlichen Kosten der Ehescheidung können Sie selbst schnell mit einem Scheidungskostenrechner ermitteln. Sie richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften des Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) und sind zwingend.

Bei einer einvernehmlichen Scheidung benötigen Sie nur einen einzelnen Rechtsanwalt und können sich die Kosten mit dem Ehepartner teilen. 

Verfahrenskostenhilfe

Einkommenschwache Personen können einen Antrag auf Verfahrenskostenhilfe stellen. Bei Bewilligung übernimmt der Staat die Anwalts- und Gerichtskosten für das Scheidungsverfahren, ggf. müssen aber Raten gezahlt werden. Das prüfe ich gerne für Sie.

Kommt in Ihrem Fall die Beantragung von Verfahrenskostenhilfe in Betracht, weise ich Sie selbstverständlich darauf hin.

Der Ablauf des Scheidungsverfahrens

Der Scheidungsantrag wird von mir beim zuständigen Familiengericht umgehend nach Eingang des Auftrages zur Online-Scheidung oder anderweitigen Beauftragung zur Einleitung des Scheidungsverfahrens eingereicht.

Nach Einzahlung der Gerichtskosten wird der Scheidungsantrag dem Ehepartner vom Gericht zur Stellungnahme zugestellt. Er sollte dann dem Scheidungsantrag zustimmen. Dazu benötigt der Ehepartner keinen eigenen Anwalt.

Trennungsjahr

Voraussetzung für eine schnelle Scheidung ist, dass die Trennung vom Partner bereits seit mindestens einem Jahr besteht (Trennungsjahr), es keinen Streit über den Unterhalt oder das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder mit dem Ehegatten gibt und sich dieser ebenfalls scheiden lassen möchte. Dies stellt den Regelfall der einvernehmlichen Scheidung dar.

Wenn die Ehe bereits länger als 3 Jahre besteht, ist vom Gesetz her der Versorgungsausgleich (Ausgleich der während der Ehe erworbenen Rentenanwartschaften) im Scheidungsverfahren “automatisch” durchzuführen.

Versorgungsausgleich

Beim Versorgungsausgleichsverfahren werden die während der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften ausgeglichen. Vereinfacht gesagt, erhält jeder Ehepartner die Hälfte der Rentenpunkte des anderen Ehepartners, welcher dieser während der Ehezeit erworben hat, so dass dann beide im Hinblick auf den Zeitraum der Ehe über gleich hohe Rentenanwartschaften verfügen.

Oft macht ein solcher Versorgungsausgleich aber keinen Sinn und kostet die Ehepartner nur unnötig Zeit und Gebühren. Wenn z.B. beide Ehepartner während der Ehe in etwa gleich hohe Einkünfte hatten, kann auf den Versorgungsausgleich verzichtet werden.

Der Versorgungsausgleich kann z.B. durch notariellen Vertrag oder im Scheidungstermin unter Beteiligung eines 2. Rechtsanwaltes wirksam ausgeschlossen werden.

Eine Scheidung ohne Versorgungsausgleich dauert dann auch nur 2-3 Monate statt 8-12 Monate mit Rentenausgleich. Findet der Ausschluss des Versorgungsausgleichs erst im Scheidungstermin statt, wird das Gericht vorher die Auskünfte zu den erworbenen Rentenanwartschaften einholen – eine Verfahrensbeschleunigung kommt also nur in Betracht, wenn mit dem Scheidungsantrag eine notarielle Vereinbarung vorgelegt werden kann.

Scheidungstermin

Ist der Versorgungsausgleich berechnet oder ausgeschlossen, setzt das zuständige Familiengericht einen Termin für die Scheidung der Ehe an.

Auch bei der Online-Scheidung lässt sich leider ein Gerichtstermin nicht vermeiden. Dieser dauert aber in der Regel nur 15 Minuten und dient lediglich zur Feststellung, dass die Ehe gescheitert ist und beide Eheleute geschieden werden wollen. Dazu werden die Eheleute dann im Termin vom Familienrichter befragt. Im Anschluss daran wird die Ehe geschieden.

Der Scheidungsbeschluss wird dann vom Gericht zugestellt und nach Ablauf eines Monats rechtskräftig.

Übrigens: Die Scheidung kann selbstverständlich von mir auch beantragt werden, wenn zwischen den Ehepartnern Streit über Unterhalt, die Auseinandersetzung des Vermögens oder das Aufenthaltsbestimmungsrecht über die gemeinsamen Kinder besteht.

Durch diese Folgesachen dauert das Verfahren dann aber um Einiges länger. Zudem besteht in diesen Fällen ein intensiver Beratungsbedarf während des Scheidungsverfahrens.

Scheidung online Anwalt

Wie geht’s weiter?

Nach Auftragserteilung erhalten Sie per E-Mail eine Auftragsbestätigung aus der sich alle weiteren Schritte ergeben.

Sollten Sie sich während des Scheidungsverfahrens entschließen, die Scheidung zurückziehen zu wollen, ist dies jederzeit möglich. Während des Scheidungsverfahrens haben Sie jederzeit die Gelegenheit mich persönlich zu kontaktieren und Fragen zu stellen. So tragen Sie keinerlei Kostenrisiko und zahlen nur für alle tatsächlich erbrachten Leistungen.

Das Formular wird über eine gesicherte Internetverbindung übertragen. Ihre Daten unterliegen der anwaltlichen Schweigepflicht. 

Kostenvoranschlag gewünscht?

Auf Wunsch teile ich Ihnen vor Einreichung des Scheidungsantrages selbstverständlich mit, welche Kosten auf Sie zukommen.

Bitte teilen Sie mir einfach über das unten stehende Formular mit, dass Sie einen Kostenvoranschlag wünschen – diesen erhalten Sie dann innerhalb von 24 Stunden.

Bitte machen Sie Ihre Angaben so präzise und ausführlich wie möglich. Wenn Sie bestimmte Angaben jetzt noch nicht machen können, können Sie dies später nachholen.

Wenn Sie vor Einreichung des Scheidungsantrages eine telefonische Rücksprache wünschen, können Sie mir dies über das nachstehende Formular ebenfalls mitteilen.

Ich prüfe Ihre Angaben und setze mich danach umgehend mit Ihnen in Verbindung, um die weitere Vorgehensweise abzuklären. Sie gehen also kein Risiko ein. Ohne vorherige Rücksprache mit Ihnen veranlasse ich nichts.

Kosten entstehen erst mit der Einreichung des Scheidungsantrages bei Gericht.

Während des gesamten Scheidungsverfahrens stehe ich Ihnen selbstverständlich bei Bedarf beratend zur Seite.

Noch Fragen?

Rufen Sie mich an, wenn Sie noch Fragen zum Ablauf des Scheidungsverfahrens haben:

0221 80137194

Oder vereinbaren Sie über den nachfolgenden Button jederzeit schnell und unkompliziert direkt einen Beratungstermin – ich freue mich auf Sie!

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    Rechtsanwalt Schwartmann, Mietrecht, Familienrecht, Strafrecht
     
    Online-Scheidung: Der schnelle Weg zur Ehescheidung was last modified: Oktober 27th, 2020 by raschwartmann
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