Goldene Regeln

Regelmäßig erhalte ich Anfragen von Mandanten, die zu schnell gefahren sind, geblitzt wurden und nun von mir wissen wollen, was sie in den Anhörungsbogen schreiben sollen, der ihnen nach einigen Wochen zugesandt wurde. Denn sie haben natürlich die Sorge, etwas falsches zu schreiben.

Und genau diese Sorge ist natürlich berechtigt. Ohne zu wissen, welcher Sachverhalt der Bußgeldstelle überhaupt bekannt ist und welche Beweise vorliegen, sollte man sich tunlichst an die goldene Regel des Ordnungswidrigkeiten- und Strafrechts halten: Keine Aussage ohne Aktenkenntnis. Und natürlich: Keine Aussage ohne Anwalt!

Ich habe dazu heute einmal ein kurzes, prägnantes Video aufgenommen, auf dass es auch beherzigt wird:

Related Post

Kölner Blitzerskandal: Die doppelte Gerichtsakte Vor einiger Zeit stellte ich fest, dass eine Mandantin vom sogenannten Kölner Blitzerskandal betroffen war. Der Bußgeldbescheid war rechtskräftig gewo...
Blitzerskandal auf der A3: Verfahren nach Antrag e... Meiner Mandantin wurde von der Stadt Köln vorgeworfen, im Oktober 2016 auf der A3 am Kreuz Köln-Ost an der Anschlusstelle Königsforst 49 km/h zu schne...
Die Geschichte vom nackten Mann Heute Mittag, Terminvertretung vor dem Amtsgericht Düren in einer Bußgeldsache. Dem Mandanten wurde vorgeworfen, vor ein paar Monaten von der Polizei ...
30 Punkte Was ich nun in einer Führerscheinakte lesen musste, ist wirklich selten. 30 Punkte in Flensburg - das muss man auch erst mal schaffen:Nach der Pun...
Gemeinsame Haftung für Facebook-Fanseiten Datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit für eine Facebook-Fanpage Der Betreiber einer Facebook-Fanpage ist gemeinsam mit Facebook für die Verarbeitu...
Kontakt Rechtsanwalt Andreas Schwartmann hat 4,70 von 5 Sternen | 1006 Bewertungen auf ProvenExpert.com