Kein Osterurlaub wegen COVID-19

Kein Osterurlaub wegen COVID-19

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Das Problem wird nun sehr viele Osterurlauber betreffen: Die Reise nach Spanien, Italien, Österreich, Frankreich oder in die USA fällt ins Wasser, weil diese Länder keine deutschen Urlauber mehr hereinlassen oder Deutschland seine Grenzen geschlossen hat. Was wird aber dann aus dem bereits gezahlten Reisepreis?

Ein behördliches Einreiseverbot wegen der sog. Corona-Pandemie stellt einen unvermeidbaren, außergewöhnlichen Umstand dar, der einer Reise entgegenstehen kann. Früher nannte man dies “höhere Gewalt”. Die Rechtsfolge: Der Veranstalter der Pauschalreise, die Fluggesellschaft oder auch der Vermieter des Ferienhauses an der holländischen Nordseeküste können und müssen ihre Leistung nicht mehr erbringen – und verlieren ihren Anspruch auf die Gegenleistung, also auf die Zahlung des Reisepreises.

Ist die Pauschalreise nach Mallorca bereits bezahlt, muss der Reiseveranstalter die Zahlung binnen 14 Tagen zurückerstatten.

Darüber hinausgehender Schadensersatz kann nur gefordert werden, wenn den Veranstalter ein Verschulden trifft – was aber bei behördlichen Einreiseverboten und Quarantänen nicht der Fall sein dürfte.

Weitere Informationen gibt es beim “Reiserechtpapst” Ernst Führich.

 

Kein Osterurlaub wegen COVID-19 was last modified: März 15th, 2020 by raschwartmann

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Rechtsanwalt Andreas Schwartmann, Köln

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